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Bericht Jahreshauptversammlung 2018

Zur diesjährigen Hauptversammlung hatte der SVS im Vorfeld die Mitglieder in das Sportheim gerufen. Wie jedes Jahr standen die einzelnen Berichte, Wahlen und Ehrungen an. Zudem gab es einen kleinen Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2020.

 Der 1. Vorsitzende des SVS Rudolf Blaich durfte am vergangenen Freitag, 16.03. in einem vollen Sportheim 65 Mitglieder begrüßen. Neben Bürgermeister Ulrich Bünger waren zudem der Ortsvorsteher Kurt Großmann, die Stadträte Karl-Heinz Schaible und Siegfried Herter sowie Dorothea Hennefahrt vom Liederkranz Schönbronn zugegen. Nach der Begrüßung und der Schweigeminute für das im letzten Jahr verstorbene Mitglied Robert Majer stellte der 1. Vorsitzende die fristgerechte und ordnungsgemäße Einladung  und die satzungsgemäße Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und begann mit der Tagesordnung.

Zuerst berichtete Protokollführer Torsten Schletter über den aktuellen Mitgliederstand. Mit 336 Mitglieder verzeichnete der Verein einen leichten Rückgang um 3 Mitglieder. Danach fasste er kurz die Ausschusstätigkeiten des vergangenen Jahres zusammen.

Anschließend begann der 1. Vorsitzende mit seinem Bericht. Dabei erwähnte er, dass der Verein mittlerweile einen standardisierten Veranstaltungskalender besitze und die einzelnen Festlichkeiten gut organisiert ablaufen. Letztes Jahr wurde ein neues Großprojekt gestartet. Die Renovierung des alten Trainingsplatzes kommt gut voran und neben Anpassungsarbeiten rund um den Platz muss eigentlich nur noch Rasen wachsen. Die gesamten Restarbeiten wie Fangzaun- und Barrierenerstellung werden in Eigenleistung gestemmt und sollten bis Saisonende abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung käme der Verein dem Ziel zum Jubiläumsjahr mit der bestmöglichen Infrastruktur dazustehen ein großes Stück näher. Die Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen sind in den letzten Monaten auch gut vorangekommen. So konnten bereits erste Einzelveranstaltungen fixiert werden. Aber bis dahin sei noch viel zu tun, und es bedarf weiterhin der tatkräftigen und engagierten Unterstützung aller Mitglieder. Und genau da setzte er den Finger in die Wunde des SVS. So verfüge man zwar auf Mitglieder die sich für den Verein mit großem Aufwand engagieren, dennoch sind es gemessen an der Mitgliederzahl nicht genügend. "Eine Aufgabe zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass sie ordentlich erledigt oder abgeschlossen wird ist doch für fast jeden möglich." führte er aus. So würde "auch die Vorstandschaft entlastet und könnte sich dadurch um andere Dinge kümmern, die bislang  aus Zeitmangel unzureichend angegangen wurden.". 

Ihn störe auch, das viele Mitglieder "nicht bereit sind offen auf Neuerungen und Veränderungen zu reagieren". Auch auf neue Mitglieder und Spieler solle man doch ein wenig mehr zugehen, so dass diese sich auch beim SVS heimisch und willkommen fühlen. Ein hervorragender Platz zum Kennenlernen sei doch der Sportplatz und das Sportheim. Auch für die interessierten Fans der Aktiven wäre es durchaus interessant mal eine Spielersitzung Donnerstags im Sportheim zum verfolgen, um Entscheidungen der sportlichen Führung besser nachvollziehen zu können. So könne man auch besser verstehen, warum es im sportlichen Bereich aktuell etwas hakt.

Ein Lob sprach Rudolf Blaich den örtlichen Handwerkern aus. "Egal welches Projekt der Verein angeht, auf die Mithilfe unserer Handwerker können wir uns immer verlassen!". Nicht nur auf die Handwerker könne man sich verlassen, sondern auch auf die Stadt Wildberg und die Stadt- und Ortschaftsräte sowie bei vielen Gönnern und Spendern die den Verein bei Maßnahmen stets großzügig unterstützen würden.

Jugendleiter Steffen Bürkle berichtete über das vergangene Jahr. Mittlerweile gäbe es keine eigene Mannschaft mehr. Bis auf die jüngeren Jahrgänge, bei denen man mit dem VfB Effringen kooperier sind die älteren Jahrgänge allesamt Teil der Jugendspielgemeinschaft Stadtgebiet Wildberg, die sich aus dem SV Gültlingen, dem TSV Wildberg, dem VfB Effringen und dem SVS zusammensetze. Doch die Kooperationen funtkionieren, was gut für die jungen Kicker und Kickerinnen sei. Bei den vielen sportlichen Betätigungen waren sicherlich der zweite Platz der Mädchen beim diesjährigen Höfleswetzturnier, die Meisterschaft der C-Junioren und die Teilnahme der gleichen Jungs beim Supercup sowie das U14-Turnier in Haiterbach mit Spielen gegen RB Leipzig, TSG Hoffenheim und SC Freiburg die herausragenden Ereignisse in der Jugendarbeit.

Im Anschluss daran berichtet Abteilungsleiter Fußball Michael Hihn über das vergangene Spieljahr. Spielte man in der Vorsaison trotz furchtbarer Punkteausbeute noch eine ordentliche Saison, so steht man nun in der Winterpause leider auf einem Abstiegsplatz. Was etwas verwundert, so startete man in der Vorbereitung mit vielen talentierten Neuzugängen, einer hervorragenden Trainingsbeteiligung und anfangs guten Testspielergebnissen. Doch der Punkterundestart verlief holprig, große Verletzungssorgen kamen hinzu und die Negativspirale begann. Deswegen musste der Verein leider vor der Winterpause reagieren und nahm einen Wechsel in der Trainerposition vor. Mit Jochen Wild verpflichtete der SVS einen sehr engagierten und hochmotivierten Trainertyp. Die Vorbereitung war wetterbedingt wie bei allen anderen Mannschaften zwar schwierig, zuletzt besserte sich die Trainingsbeteiligung doch wieder. Die Restsaison und das Ziel des Nichtabstiegs ist für das Team eine Herausforderung. Doch mit einem Team das sich engagiert, kämpft und sich reinhängt, sei dieses Ziel auch realistisch erreichbar, zumal auch die Abstände zu den Nichtabstiegsplätzen nicht allzu fern sind.

Abteilungsleiterin Uschi Stahl stellte den Mitgliedern nochmal das Programm ihrer Abteilung vor. Neben den sportlichen Betätigungsfeldern der Step-Aerobic, Wirbelsäulengymnastik und Fitnesskursen stand natürlich auch das gesellige Beisammensein im Fokus. So unternahmen die Gymnastikdamen unter anderem einen Ausflug nach Freudenstadt.

Den Abschluss der Berichte zierte wieder einmal Kassiererin Kerstin Herter. Aufgrund der Sportplatzrenovierung verkündete sie eine Vermögensminderung um mehr als 112 T€. Alleine die Ausgaben für die Maßnhahme betrugen bislang 150 T€. Allerdings würde sich der Finanzergebnis in den kommenden Jahren wieder verbessern. So stehen noch zu erwartende Fördergelder und Spenden aus, die insgesamt den Schuldenstand des SVS wieder deutlich drücken. Der Verein ist nach wie vor auf seine Veranstaltungen und die damit verbundenen Einnahmen angewiesen. Bedanken wollte sie sich vor allem bei Wolfgang Maier der ihr bei den  Veranstaltungen immer wieder tatkräftig hilft und zudem die Mitgliederverwaltung organisiere sowie auch bei Ihrer Nachbarin Ilse Rentschler die sie beim Geldzählen nach Veranstaltungen unterstütze. 

Besonderer Dank ging an Heike Dinger, die oftmals im verborgenen, viel für sie und den SVS leiste. Ohne ihre Planung und Organisation würden die Veranstaltungen nicht so unproblematisch ablaufen.

Kritisch begleitete sie die Vereinsbesprechungsveranstaltung der Stadt Wildberg. So würden mittlerweile viele Vereine daran nicht mehr teilnehmen und das wären dann auch meistens die Vereine, die bei Veranstaltungen im Stadtgebiet für Überschneidungen sorgten. 

Der anwesende Bürgermeister Ulrich Bünger ging in seinem anschließenden Grußwort vor der einstimmigen Entlastung der Vorstandschef auf den kritischen Hinweis der Vereinskassiererin dankbar ein. Er fände es wichtig, dass alle Vereine an den angebotenen Abstimmungsversammlungen teilnehmen. Im Frühjahr gäbe es beispielsweise alleine 50 Termine. Das auf den BM und die OV aufzuteilen, sei dann doch recht schwierig, vor allem dann, wenn sich Termine überschneiden. „5 Hauptversammlungen an einem Abend, macht das Sinn?“, fragte er. Er würde sich dieser Thematik annehmen und hat vor in Kürze alle Vereinsvorstände zu einem Erörterungsgespräch im 1. Halbjahr noch einzuladen, denn ein „ruinöser Wettbewerb der Vereine sei keine gute Entwicklung“. Gegenseitige Rücksichtnahme aufeinander sollte allen Beteiligten doch gelingen.

Zu den Berichten der Verantwortlichen des SV Schönbronns sagte er, er sei wieder einmal beeindruckt, was die Mitglieder des SVS leisteten und wie lebendig der Verein wäre. Nur so könne ein Verein wie dieser es sich auch leisten eine Maßnahme wie die Platzrenovierung anzugehen und auch zu bewerkstelligen. Auch der Beitrag des SVS am kulturellen Leben der Stadt Wildberg wäre mehr als respektabel.

Auch er sähe wie in den vorgetragenen Berichten die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Verein als sehr fruchtbar, positiv und angenehm. So hat die Stadt Wildberg auch sehr gerne die Bürgschaft für den SVS übernommen. Auch wenn der Weg dahin holprig war. Schließlich würden dem SVS durch die Bürgschaft viele Kosten erspart und so sei es eine Selbstverständlichkeit hier auszuhelfen. Wichtig sei es zudem in der täglichen Arbeit miteinander zu kommunizieren und einen direkten Draht zueinander zu halten. Stadt und Verein würden sich hierbei gut ergänzen und gegenseitig unterstützen.

Ortsvorsteher Kurt Großmann führte die diesjährigen Wahlen durch. Neben den 2. und 3. Vorsitzenden standen auch der Posten des Protokollführers und 3 Beisitzer zur Abstimmung auf dem Programm. Zudem mussten die Mitglieder den bisherigen Jugendleiter Steffen Bürkle in seinem Amt bestätigen. Bis auf Beisitzer Maxi Kredlbeck stellten sich alle Ausschussmitglieder wieder zur Verfügung. Für den ausscheidenden Beisitzer wurde Rudi Blaich jr. in den Ausschuss gewählt. 

Der 3. Vorsitzende Herbert Auer führte die diesjährigen Ehrungen durch. Wobei der geehrte Klaus Weisser monierte, das die Umarmungen mit der bisherigen für die Ehrungen zuständigen Christine Fischer sich angenehmer angefühlt hätten. Doch die assistierende Schriftführerin Heike Dingler sprang dafür dann in die Bresche und unser Klaus war wieder glücklich.

Insgesamt 28 Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue ausgezeichnet. Darunter waren neben jeweils 4 30ern und 40ern auch mit Horst Aupperle, Gerhard Schaible, Walter Essig und Walter Rentschler 4 50er dabei. 

Neben den Vereinsehrungen gab es zudem noch Verbandsehrungen. So wurden die Jugendtrainer Arne Schwarz, Matthias Aupperle, Stephan Aupperle sowie Gerhard Schaible die Ehre zuteil die Jugendleiter-Ehrennadel in Bronze überreicht zu bekommen. Joachim Komfort erhielt sogar die Jugendleiter-Ehrennadel in Silber.

Die Ehrungen nahm dieses Jahr der 3.Vorsitzende Herbert Auer zusammen mit Schriftführerin Heike Dingler vor und entschuldigte das Fernbleiben von Offiziellen des wfv. Wenn der Verein im Vorfeld gewusst hätte, das der wfv-Vizepräsident in unmittelbaren Nähe an diesem Abend sich aufhielt, wäre es doch für die Ehrenden ein noch würdigerer Rahmen gewesen.

Unter dem letzten Punkt stellten Protokollführer Torsten Schletter und Schriftführerin Heike Dingler die Ergebnisse des Projektteams "SVS 2020" vor. So wurden bereits erste Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr fix gebucht und terminiert. Ein Highlight wird sicherlich das Konzert der aus Funk und Fernsehen bekannten Dorfrocker werden. Diese treten im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag, 27.06. auf dem Schönbronner Sportgelände auf und werden hoffentlich für ein volles Festzelt und gute Stimmung sorgen.

Mit dem Absingen der Vereinshymne beendete dann der 1. Vorsitzende Rudolf Blaich nach rund 3 Stunden die Hauptversammlung.